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Angeleitet durch die Kaospilots Switzerland starten wir mit einem rhythmischen Energizer in den Morgen. Heute haben die Museomixer Grosses vor, denn bis zum Abend soll die Betaversion des Prototyp bereit sein. Im Laufe des Tages hinterfragen daher die Crashtester die Entwürfe und geben den Gruppen zusätzliche Impulse.

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Am Morgen wandern erstmals vier verkleidete Crashtester durch die Museomix-Räume und befragen die Gruppen zu ihren Ideen und geben durch Inputs wie auch Fragen dem Prozess neuen Antrieb und treiben die Lösungsansätze weiter.

Die erste Gruppe widmet sich der Frage: Wie findet das digitale Museum in den Ausstellungsraum? Dazu entwickeln sie die interaktive Onlineplattform «MYseum.com – Digitale Sammlung der Objekte», die persönliche Objekte ins Netz stellt und die ihren Weg als Sammlungsobjekt ins Museum finden sollen. Doch wer wählt die Exponate aus und wie werden diese gezeigt? Man darf auf die weitere Arbeit am Prototypen gespannt sein!

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Wie kann ich aus Geschichte Geschichten machen? Damit beschäftigt sich die zweite Gruppe und arbeitet an der audiovisuellen Installation «Es spricht!». Ausstellungsobjekte erhalten eine Stimme und erzählen ihre Geschichten. Wie wird das Publikum hier interagieren können? Morgen dazu mehr!

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Gruppe 3 arbeitet zur Frage: Wer hat im Museum das Wort? Um die Exponate aus mehreren Perspektiven vorzustellen, entwickelt die Gruppe das Projekt «Er Sie Es zählen». Eine App führt den Besucher durch die Sammlung und schlägt zu ausgewählten Objekten mehrere Geschichten vor. Gleichzeitig fordert diese die Besucher dazu auf, in der eigens dafür konstruierten Aufnahmestation Auge in Auge mit einem ausgewählten Objekt, ihre persönliche Geschichte zum Objekt zu erzählen. Eine Art Beichtstuhl ermöglicht, diese Geschichten aufzunehmen und dem Museum zur Verfügung zu stellen, womit wiederum die App um neue Perspektiven ergänzt werden kann. Werden wir hier erfundene, fiktive Geschichten hören? Oder sind es doch eher sehr persönliche Sichtweisen? Wir können es kaum erwarten, die App und die Aufnahmestation morgen auszuprobieren!

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Die vierte Gruppe widmet sich dem Thema: Wir sammeln, darum sind wir. Sie stellen den Besuchern die Fragen, welches Objekt sie aus dem Ammerbach-Kabinett stehlen würden und weshalb sie dieses umbedingt besitzen möchten. Nach dem Diebstahl verschwindet das Exponat aus der Datenbank und wird in der Eingangshalle als gestohlen gemeldet. Wie wird das Publikum darauf reagieren? Morgen werden wir es bestimmt herausfinden!

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Gruppe 5 will den Passanten auf dem Barfüsserplatz zeigen, dass das Museum für Geschichte keine Kirche, sondern ein Historisches Museum ist. Mit ihrem Prototyp «FLOWME.franzi» – motorisierten Füssen, die auf dem Platz vor dem Museum herumwandern – wollen sie die Passanten ins Museum locken. Wer wird morgen über Franzis Fuss ins Museum stolpern?

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Die sechste Gruppe entführt die Besucher auf eine Zeitreise und macht den Museumsbesuch zu einem Abenteuer. Durch ein Schlupfloch am Eingang und einem speziellen Schlüsselbund, erhalten die Besucher Zugang zu speziellen Räumen, die ein multisensorisches Erlebnis bieten. Nebelwände verhüllen Objekte und lichten sich erst, wenn der Besucher still davor sitzt. Wir sind sehr gespannt, wie die Gruppe ihr Vorhaben umsetzen wird!

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Auch die Starship Factory Basel, At3flo Neuchâtel und FabLabs aus Fribourg, Ins und Mulhouse sind eingetroffen und haben sich im Entrée des Museums für Geschichte Basel installiert. Grosse und kleine Besucher bleiben fasziniert stehen und lassen sich die unbekannten Geräte erklären. Wer schon immer wissen wollte, wie ein 3D-Drucker oder Lasercutter aussieht und funktioniert, sollte diese einmalige Gelegenheit nutzen und vorbeischauen!

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Hast du Lust darauf, Museomix in vollem Gange mitzuerleben?

Der Endspurt startet morgen und bietet für unsere Besucher am Sonntag, 13. November ein volles Programm.

Kurze Führungen (ca. 25 Minuten)

  • Jederzeit während Öffnungszeiten des Museums

Führungen mit Mini-Workshops (ca. 45 Minuten)

  • um 11 und 15 Uhr, wird bei Bedarf auch spontan dazwischen angeboten

Führungen in Gebärdensprache (ca. 30 Minuten)

  • ab 14 Uhr

Prototypen und izi.TRAVEL App testen

  • 16–18 Uhr

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Author: Carol Baumgartner

Photos: Ioana Mitrea and Lebo Tlali